Post von unseren Ehemaligen 2019

Liebe Mitarbeiter des Tierheimes Steinatal

Ich wollte mich einmal wieder melden.

Klaire fand im Jahr 2015 den Weg zu uns und erhielt den Namen Ronja.

Ronja ist jetzt schon 4 Jahre bei uns und wirklich zutraulich geworden.
Zu Fremden ist sie zwar weiterhin sehr misstrauisch und lässt sich nicht
anfassen. Dafür ist sie bei uns richtig verschmust geworden. Kommt zu
uns aufs Sofa, begrüsst mich am Morgen mit einem feuchten Kuss ins Gesicht...
sie macht uns solche Freude und erkundet neugierig ihre Umgebung. Und beim Bau
der Lounge war sie mit an vorderster Front und musste auch sogleich die
Polster beschnüffeln (siehe Foto).

Alles Gute und liebe Grüsse aus der Schweiz :)

Liebe Mitarbeiter des Tierheimes Steinatal,

 

Vanilla ist nun seit 6 Wochen bei mir und ich würde sie nicht mehr hergeben, da sie eine so tolle Katze ist!

Sie spielt sehr gerne, hat auch ihre schläfrigen Tage, und sie ist sehr menschenbezogen…Sie achtet auf mich, so wie ich auf sie.  

Wir haben den Freigang schrittweise geübt…von wenigen Minuten beaufsichtigt auf nun mehrere Stunden ohne Aufsicht…Vanilla ist immer irgendwo in der Nähe… auf den Nachbargrundstücken. Ihre liebste Beschäftigung ist das Beobachten der Vögel.

Ich bin sehr glücklich, mich für sie entschieden zu haben, da wir gut zusammen passen.

 

Viele Grüsse.

Liebes Tierheim Team
 
Vor einiger Zeit ist das Kaninchen Doby bei uns eingezogen.
Die Vergesellschaftung mit meiner Kaninchendame verlief relativ gut.
Zumindest hat es keine Beissereien gegeben, doch der Doby war sehr ängstlich.
Ca. 2 Wochen hat er sich nur in den Häuschen versteckt,welche er nicht mal zum fressen verlassen hat.
Kaum erblickte er jeweils seine neue Partnerin verkroch er sich gleich wieder.
Doch dann auf einmal, getraute er sich doch Zentimeter um Zentimeter raus und in ihre Nähe.
Mittlerweile ist alles tiptop, sie fressen und kuscheln miteinander und putzen sichHerz.
Auch traute er sich irgendwann (mit kleiner Unterstützung meinerseits) die Schwelle vom Innengehege ins Aussengehege zu nehmen.
Seine alten Bissverletzungen im Nacken sind ebenfalls problemlos verheilt und die Haare sind bereits nachgewachsen.
Durch den vielen Platz, den er zur Verfügung hat, ist er nun auch einiges sportlicher geworden, was seiner Figur doch etwas entgegen kommtZwinkerndes Smiley.
Ende gut, alles gutHase
Liebe Grüsse aus der Schweiz

Jambo  (alias Panda)  -  meine Sicht der Dinge

 

Vor  beinahe zwei Monaten  bin ich vom Steina- ins Birsigtal umgezogen und habe endlich meinen Hausarrest – eine Zumutung – hinter mir, wurde auch Zeit. Ich habe mich schnell eingewöhnt und kenne nun alles was notwendig ist. Meine Menschen meinen, ich wohne bei ihnen, dass ich nicht lache – das ist ja wohl eher umgekehrt! Doch, doch, ich darf sagen, es gefällt mir ganz gut hier. Ich bin stets in der Nähe der Leute und ein Blick genügt und sie wissen was Sache ist. Es ist ein Nehmen und Geben. Wobei ich schon dafür Sorge trage, dass das Nehmen auf meiner Seite stets etwas schwerer wiegt!

 

Mein Leben kennt keine Eile. Hast und Unruhe mag ich nicht. Ich gönne mir immer wieder ein Nickerchen und lasse mich dabei nicht stören. Mit dem Nachbarskater Merlo  habe ich mich angefreundet, er zeigte mir diverse Schleichwege und Schlupflöcher und somit bin ich gut gerüstet. Dann und wann begegnen wir uns auf unseren Runden um die Häuser und können bei dieser Gelegenheit Neuigkeiten austauschen. Mit meinen Markenzeichen: lädiertes Ohr, der braune „Tintenfleck“  über und neben der Nase, Charme (und noch viele mehr) öffne ich die Herzen im Flug - mit Speck fängt man die Mäuse! Schon nach kurzer Zeit habe ich meine Dienerschaft mühelos um die Pfote bzw Pfoten gewickelt und gleichzeitig unauffällig das Zepter übernommen. Kaum zu glauben, aber sie merken es nicht!

 

Ich habe weder einen Spiel - noch Jagdtrieb, alles viel zu anstrengend. Für Letzteres werde ich gelobt. Ich werde also gelobt, weil ich nichts mache. Das soll noch einer verstehen. Meine Menschen sind schon  komisch.  Apropos loben. Meine Hinterlassenschaften - das ist mir jetzt fast ein bisschen peinlich, wirklich kein Thema das man so ungeniert offen diskutieren sollte -  meine sämtlichen Hinterlassenschaften also parkiere ich nach wie vor im Kistchen – Freigang hin, Freigang her. Ich werde deswegen gelobt (es soll mit der Nachbarschaft zu tun haben),  was weiss ich. Meine Menschen sind wirklich komisch. Mit dem Futter bin ich ganz zufrieden. Ich esse was mir geboten wird und habe zudem  auch ganz ordentliche Tischmanieren, lecke meinen Napf immer schön sauber und sehe zu, dass keine Brosamen neben demselben zu liegen kommen. Ein weiteres  Lob… Ich bin schon ganz wirr im Kopf.

 

Das Katzentürchen ist im Moment noch ein Buch mit sieben Siegeln. Ich habe etwas von einem  Intensivkurs gehört. Das tönt nach Stress,  mag ich nicht. Aber bis im September muss ich den Mechanismus meiner eigenen Haustüre kennen, denn meine Angestellten haben im Oktober Ferien eingegeben. Sie wollen ins Valle Maggia, irgendwo im Süden zur Erholung! Mich wundert nur, weswegen die beiden Erholung brauchen. Pflegeleichter als ich kann man gar nicht sein. Aber ich bin ein nachsichtiger und toleranter Patron und gönne ihnen die Freude, wenn sie denn sowas brauchen. Für die zwei Wochen werde ich von den Nachbarn Daniela und Roland betreut.  Aber wenn meine ausgeruhten Leute zurück sind, ist fertig mit Seele bambeln lassen, dann ist ausgebambelt und ich erwarte wieder vollen Einsatz.

 

Bei einem Arztbesuch wurde bei mir eine massive Missbildung entdeckt. Mein Herz ist zu gross und verhärtet, schlägt zu schnell und zu laut. Angeboren und nicht heilbar. Ich werde mit Medikamenten versorgt und stehe unter Beobachtung.  Die Lebenserwartung ist ungewiss. Eigentlich möchte ich schon noch eine ganze Weile hier verbleiben. Meine Menschen sind - mit mir - sehr traurig und betroffen. Wir wollen aber den Kampf dagegen nicht so schnell aufgeben. Momentan geht es mir gut und es ist mir auch nichts anzumerken. Ich wünsche mir – zusammen mit meinen Mitbewohnern - dass die medizinische Versorgung helfen kann, mein Herz noch lange genügend Kraft aufbringt und der gegenwärtige Zustand sich nicht verschlechtert. Wichtig ist, dass ich Aufregungen und unnötige Hektik von mir fernhalte und ich meine Nickerchen weiterhin pflege und nicht vernachlässige (da besteht wohl kaum  Gefahr…).

 

 

 

So geht die Zeit ins Land, ich bin rundum gut aufgehoben und ich fühle mich wohl hier. Solange mein Personal aufmerksam bleibt und die nötigen Aufgaben und Verpflichtungen zu meiner Zufriedenheit erledigt, will ich nicht klagen. Ich habe ohnehin alle(s) im Griff…

 

 

 

                                                                                                                             Jambo    /   Juni 2019

 

 

 

 

 

Hallo liebes Team vom Tierheim Steinatal
 
Was wären Ferien ohne Grüsse an euch? Diesmal kommen sie aus Berlin
 
Das Wetter ist herrlich, und wir haben ein tolles Haus direkt am See. Na ja, den See bräuchte ich nicht unbedingt, aber … hier gibt es Eichhörnchen in rauen Mengen. Ich laufe nur noch mit den Augen nach oben gerichtet durch die Gegend. Klar, die können klettern, aber ich kann bellen und mich tierisch aufregen, wenn die so von Ast zu Ast springen. Also, da wir mit janz blümerant.
 
Ick sag euch, janz Berlin is eene Wolke!
 
In diesem Sinne schicke ich euch wieder die besten Grüsse!
 
Euer 
 
Don Fernando